Kastrationsprojekt

Überall in Griechenland ist die Ursache dieses Tierleids inzwischen überwiegend in unkastrierten Besitzertieren zu finden. Nur wenige Griechen lassen ihre Hunde kastrieren, da sie sich es finanziell nicht leisten können, oder mit der Einstellung, dass der Hund sein Wesen durch die Kastration ändert, und sich so zum negativen entwickelt, und so zeugen Freigänger untereinander, oder mit unsozialisierten, wilden Streunern, weiter Nachwuchs, der in freier Natur, oder in den Höfen/Ställen der „Besitzer“ geboren werden.

Nicht wenige Hündinnen, die eigentlich ein Zuhause gehabt haben, werden wahrscheinlich ausgesetzt, weil man sich dem Problem des Nachwuchses von vorn herein gar nicht stellen möchte. Andere Welpen werden, meistens im Alter von 6 Wochen, von den Müttern getrennt, lebend oder tot im Müllcontainer entsorgt, an viel befahrenen Straßen ausgesetzt, in der Hoffnung, dass sich jemand darum kümmert oder bei Tierschützern, vor Tierheimen oder Tierarztpraxen abgelegt.  Grund dafür, ist in sehr vielen Fällen, dass die Welpen anfangen Geld zu kosten, da sie Impfungen und Futter benötigen. Die Zahl der Welpen, von nur einer einzigen unkastrierten Hündin aus, kann nach nur wenigen Jahren in die Zehntausende steigen! Aus einem unkastrierten Pärchen kann in weniger als 2 Jahren (neue Generation alle 7 Monate), wenn jeweils 2 weibliche Tiere fallen und alle durchkämen, insgesamt 162 Hunde werden können. Und gerade die gut genährten Besitzer-Hündinnen, schaffen es ohne große Probleme, in jeder Hitze viele gut genährte Welpen zu werfen, von denen viele überleben und sich ihrerseits wieder an der Vermehrung der Streuner Population beteiligen können. Das ganze entwickelt sich zu einem Fass ohne Boden. Rein theoretisch können bis zur 10 Generation durch (ca. 5,5 Jahren), die Population von 2 Hunden auf bereits 118.098 Tiere angewachsen sein. Rein praktisch passiert das nicht, da durch Unfälle, Hunger, Krankheiten etc.  viele Hunde sterben, und der Bestand sich einigermaßen reguliert. Das Leben vor Ort ist oft sehr hart, und unter schwierigen Bedingungen zu führen, und dazu kommt noch, wenn das Schicksal es so will, dass verschiedene Hunde noch einen grausamen Tod sterben. Deshalb haben wir uns, in Zusammenarbeit mit einem Tierarzt aus Griechenland, dazu entschlossen, diesem Leid vorzubeugen, durch eine kleine, nicht aufwendige Kastration. Diese Kastrationskosten werden zum Teil von den Besitzern der Hunde, und zum Teil durch unser Spendenprojekt finanziert. Deshalb würden wir uns über jegliche Spende freuen, damit wir diesem Elend und Leid entgegentreten könnten. Vielen Dank