Flugpate sein, das ist nicht schwer, es hilft den Tieren sehr viel mehr!

(Michael Werner)

Meine 1.“Flugpatenschaft“ kann vielleicht den einen oder anderen überzeugen bei seiner nächsten Griechenlandflugreise auf diese Weise auch den Tierschutz zu unterstützen.

Anlässlich eines Kurzurlaubes im Dezember bin ich mit der Lufthansa von Bremen nach Athen geflogen. Es war nur logisch den Rückflug für einen Hundetransport zu nutzen. Die Vorbereitungen liefen einfach und problemlos ab. Ich habe meine Flugdaten an die Organisatoren (Denis, Andrea u. Aris) übermittelt, die alles Weitere geregelt haben. Die Lufthansa hat mir anschl. per Email eine Bestätigung übersandt. Auch der Transport zum Flughafen Athen, sowie auch der Anschlusstransport in Bremen wurde von drei o.g. „guten Seelen“ von „KAWS / VTK“ geregelt. Kurz vor d. Rückflugtag hatte sich Aris mit mir telefonisch bzgl. Treffpunkt und Zeit am Flughafen Athen abgesprochen. Aris war pünktl. mit den beiden Hunden Phoibos und Ekati (in Flugboxen) am vereinbarten Treffpunkt im Flughafen. Der Check-in verlief absolut problemlos. Aris hatte alles Notwendige mit den Transportkosten geregelt und ein Lufthansamitarbeiter begleitete ihn mit den Hundeboxen zum Sicherheitscheck in die Gepäckabfertigung. Interessehalber bin ich mitgegangen. In einem speziellen Raum haben wir die Hunde aus den Boxen geholt und alles wurde von den Sicherheitsleuten geprüft. Die beiden Hunde haben alles anstandslos u. lieb über sich ergehen lassen. Bei einem schnellen Kaffee und einem kurzen „Klönschnack“ mit Aris habe ich von ihm die nötigen Begleitpapiere der Hunde erhalten. Die Impfpässe waren komplett und die Tierschutzorganisation (hier Aris) hatte an alles gedacht. Somit konnte ich nun planmäßig den Flug nach Bremen via Frankfurt antreten. Bei meinem Zwischenaufenthalt in Frankfurt habe ich mich b.d. Lufthansa nach den Hunden erkundigt. Alles o.k.! In Bremen angekommen, wurden mir die beiden Hundeboxen persönlich übergeben und ich konnte sie auf meinem Gepäckwagen problemlos aus dem Flughafen zu den schon wartenden Empfängern/bzw. „Transportkurieren“ schieben. Die eigentlichen Empfänger der Hunde leben in Lübeck und bei Hannover. Über eine von „KAWS / VTK“ gut organisierte Transportkette wurden die beiden Hunde nun zu ihren Bestimmungsorten weiter transportiert. Zusammengefasst war das für die beiden Hunde zwar eine anstrengende, aber doch glücklich verlaufene Reise in ihr neues, besseres Leben - und für mich eigentlich nur das gute Gefühl geholfen zu haben – denn Unannehmlichkeiten oder Arbeit hatte ich absolut nicht! 

Abschließend möchte ich noch mal die eingangs genannten „guten Seelen“ der Tierschutzorganisation „KAWS/VTK“ erwähnen, die mit viel Einsatz und Engagement (Zeit u. Geld!) die gute Sache tatkräftig vorantreiben. Dank an Denise Neumann, Andrea Laudi und Aristidis Siaperas!!! Bei meinem nächsten Flug bin ich wieder dabei!

Ich wünsche allen Freunden des Tierschutzes alles Gute für 2010 – damit es auch den Tieren besser geht!


Schöner kann man nicht abfliegen

(Erich Virch)

Flugreisen sind immer mit Streß verbunden - man muß rechtzeitig zur Stelle sein, sich zurechtfinden, sich in Schlangen anstellen und dabei ständig um seine Sachen besorgt sein. Sollte man da obendrein auch noch als Flugpate Hunde aus Griechenland mitnehmen?

JA! DAS SOLLTE MAN!

Ich habs probiert, und es war extrem einfach. Ich bin zum Flughafen gefahren wie immer und habe meinen Koffer aufgegeben wie immer - nur daß ich das diesmal nicht allein tun mußte, sondern dabei Unterstützung vom Tierschutzverein bekam. Die Hundeboxen wurden mit allen Papieren genau zur verabredeten Zeit in die Abflughalle gebracht, das Einchecken wurde ruckzuck in fließendem Griechisch für mich erledigt, und ich hatte die unverhoffte Freude, von Freunden verabschiedet zu werden, statt Griechenland wie sonst sang- und klanglos verlassen zu müssen. Meine Sorge, die Tiere könnten bei der Zwischenlandung in Frankfurt verlorengehen (was Koffern ja zuweilen passiert), war unbegründet: der Frankfurter Flughafen, so erfuhr ich, hat eine der besten Tierstationen weltweit. Ich mußte im Grunde nur eines allein erledigen: am Zielort die Hundeboxen bei der "Sperrgepäckausgabe" in Empfang nehmen und sie auf einem Gepäckwagen hinaus in die Ankunftshalle rollen. Dort wurde ich bereits vom Tierschutzverein erwartet und konnte meinen Patenhündchen auf Wiedersehen sagen (der einzig schwierige Teil der Sache ...).


Rettung aus Griechenland

(Birgit und Elke)

"Da ich in diesem Jahr mit meiner Schwester zum Westpeleponnes reiste und in den Medien immer wieder davon berichtet wurde, dass dort die Tierheime überquellen, weil vor der Olympiade noch mehr Tiere als sonst dorthin gebracht wurden, wollte ich unbedingt helfen. Der Aufwand für uns war äußerst gering. Einige Tage vor unserem Abflug nach Griechenland habe ich mich im Internet über diese Möglichkeit informiert und uns beide gleich als Flugpaten angemeldet.

Schon am 22. September erhielt ich von Heidi aus Kalamata eine E-Mail mit der Bestätigung, dass wir nach unserer Ankunft in Griechenland telefonisch Kontakt aufnehmen könnten. Meine Schwester ahnte noch nichts, aber ich weiß ja, dass auch sie sehr tierlieb ist. Als ich sie dann telefonisch behutsam vorbereiten wollte, sagte sie: "Du brauchst dich gar nicht zu entschuldigen, dass finde ich ganz klasse!"

In Griechenland wurden dann ein paar SMS ausgetauscht und am 4. Oktober, also eine Woche nach unserer Ankunft kam morgens eine SMS von Aristidis vom dortigen Tierschutz, dass zwei Hunde zur Mitnahme geplant seien. Wir haben uns sehr gefreut und waren etwas aufgeregt.

Schließlich war unser zweiwöchiger Urlaub vorüber und wir kamen mit den anderen Reisenden aus unserem Hotel wieder in Araxos am Flughafen an. Dort wartete Aristidis schon mit zwei Boxen und zwei Hündinnen darin: Anka, eine Golden Retriever- und eine Husky-Hündin. Unser eigenes Gepäck wurde wie üblich ganz normal eingecheckt und dann wurden die Hunde in ihren Boxen auf unsere beiden Flugtickets eingecheckt. Aristidis sagte uns, dass es preisgünstiger sei, weil er hierzu zwei Tickets zur Verfügung hatte. Er hat uns noch berichtet, wie schwierig die Situation für Tiere in Griechenland sei. Dies sei aber ein guter Tag für den Tierschutz, die netten Damen von den Reisegesellschaften - z.B. TUI und Attika - hätten spontan gesammelt. Wir haben versprochen, dass wir Werbung für Flugpatenschaften machen wollen.

Als wir in Frankfurt ankamen, sahen wir, dass der Sperrgutschalter nur ca. 20 Schritte entfernt von unserem Gepäckband war. Wir haben zuerst unser Gepäck aufgeladen und sind dann zu den Hunden gegangen. Die Mitarbeiter des Sperrgutschalters waren sehr hilfsbereit und boten sich sofort an, die Hunde in ihren Boxen auf je einen Trolley zu heben, auf die Boxen legten wir unser Gepäck und fuhren zum Zoll. Der Zöllner wollte zwar die Impfpapiere sehen und prüfte sie auch, hatte aber keine Beanstandungen o.a. Direkt hinter dem Zoll wartete Heike Brehm mit einem (ihrem?) Mann mit 2 leeren Trolleys auf die Hunde und uns. Dann wurde unser Gepäck auf die leeren Trolleys geladen und wir haben uns verabschiedet und allen, den Hunden und Heike Brehm + Mann alles Gute gewünscht.

MEHR AUFWAND WAR DAS NICHT! Ich kenne aber einige Frauen (Männer, die solche Überlegungen anstellen kenne ich leider gar keine!?), die zwar seit Jahren bei jedem Urlaub überlegen, ob sie es denn dieses Mal realisieren sollen, aber bisher haben sie es nicht getan, denn es könnte ja sein, dass es doch streßig wäre oder die Tiere nicht abgeholt werden oder oder ... Hoffentlich kann ich ein wenig überzeugen, dass diese Befürchtungen ganz unbegründet sind. Nach meiner Ankunft zuhause erhielt ich dann noch eine SMS von Aristidis, dass die Husky-Hündin jetzt in einem Rudel mit 7 anderen Hunden mit dem Schlitten beschäftigt würde und Anka, die Golden Retriever-Hündin, von 2 anderen Hunden sofort aufgenommen wurde.

Zurück im Büro erhielt ich von meiner Schwester die Nachricht, dass ihre Kollegin mit Griechenland-Urlaubern gesprochen hätte, die einen Griechen vor Mißhandlungen gegen seinen Hund zurück gehalten haben und dass sie sehr froh sei, dass wir die beiden Hunde mit nach Deutschland genommen hätten. Das kann ich nur bestätigen. Ich hoffe, noch häufig Gelegenheit zu haben, als Flugpate aktiv zu werden. Über die Fotos der Hunde hier in Deutschland, die per E-Mail kamen, haben wir uns noch einmal sehr gefreut."


Drei schöne Griechinnen

(Annette Hühnerbein)

grieche griechen

Also, im Juli diesen Jahren habe ich mich spontan dazu entschieden das erstemal eine Flugpatenschaft für eine arme Seele zu übernehmen. Mir war es damals egal ob Hund oder Katz.

Wobei wenn ich recht überlegen, hätte ich die Katz wahrscheinlich mit zu meiner Sammlung Heim genommen *lol* Ja und kurz nach meiner Anmeldung bekam ich postwendend eine e-Mail zurück, dass ich am 21.09. gerne zwei Flughunde mitnehmen möge.

Im vorab habe ich ja schon mit Heidi (vom Tierschutzverein) aus Peleponnes Fotos ausgetauscht. Ich war ja neugierig was da Süßes mit nach Hannover fliegt. Und als ick die Bilder gesehen habe, wars um mich geschehen. Mein Freund, der anfangs noch skeptisch war machte sich auch immer mehr mit der Tatsache vertraut, dass ich eh meinem Kopf durchsetze. *LOL*

Im Urlaub habe ich dann noch mehrmals mit Arstidis (der ist in Kalamata für die Hunde zuständig) telefoniert. Ich wollte ja alles richtig machen. Naja, zu guter letzt hat "Ari" 3 Tage bevor es Heim gehen sollte gefragt ob wir noch eine zweite Hunde-Box mitnehmen können. Er konnte einer wunderschönen Husky-Dame, und ich dachte sie heißt Irma, auf Eurer HP heißt sie Birma, so zu einem besseren Leben verhelfen. Klar ist sie mit nach Hannover geflogen.

Ich hatte ja erst bedenken das irgendetwas schief gehen könnte, so beim einchecken, oder dann stimmt was mit den Papieren nicht. Nichts da, Ari hat alles so perfekt organisiert. Unserer Reiseleitung stand ihm mit Rat und Tat zu seite. Es gab überhaupt keine Probleme.

Ja und dann wars endlich soweit. Am Flughafen von Araxos konnte wir endlich unsere Schützlinge und natürlich Ari persönlich kennenlernen. Was für liebe verkuschelte Hunde-Damen. Auch war es schön endlich Ari persönlich kennenzulernen *freu*

Wir nun als die letzten rein in die Maschine. Und ick als Nichtraucher nur noch Plätze im Raucher gekriegt. *graul*

Hatte die ganze Zeit geschaut das sie auch unsere Schützlinge nicht zurücklassen. Der Flug nach Hannover war relativ pünktlich, nur der Landeanflug, oh mir wurde ganz bange. Das einzige was mich davon abhielt über meine eigene Flugangst nachzudenken waren doch die Hunde unten im Frachtraum. Da hatte ick so meine Bedenken, dass die armen Kinder dolle durchgeschüttelt werde. Was muß den Hunden durch den Kopf gegangen sein? "Ist das der Weg in die Hölle"?

"Ochi" (nein) würden die Griechen sagen, wir sind gut runtergekommen. Und die Begrüßung unserer Fluhunde im Fluhafengebäude war mehr als herzlich.

Als ich sie ansprach um sie mitzunehmen, was eine Hundefreude. Sie haben alle drei um die Wette gebellt. Tja und ick erstmal meine Leckerlies ausgepackt. Titika, Dajana und Irma sind gut gelandet und die Übergabe hat reibungslos geklappt. Die Abnehmer der Hunde haben schon sehnsüchtig gewartet. Leider haben wir ( und nun war mein Freund überzeugt) in Hannover nicht viel Zeit gehabt uns gebürend von den Hundedamen zu verabschieden. Aber da ich in Kontakt mit dem Tierschutz in Celle stehe, weiß ich das es Titika und Dajana gut geht.

Auch glaube ich das Irma beim Husky-Verein ein gutes Zuhause gefunden hat! Ich schreib das hier, weil es eine sehr schöne Erfahrung war die Flughunde mitzunehmen. Unser Motto für die anstehenden Urlaube in unserem Lieblingsreiseland Griechenland lautet: "Nie wieder ohne Flupatenschaft".

Ja und um die Sache jetzt noch zu verstärken, habe ich gestern von einer lieben Freundin aus Celle erfahren, dass Dajana eine Familie gefunden hat. Es ist so schön zu wissen das die Süße ein "hoffentlich" lebenslanges Zuhause gefunden hat!!!!

Fehlt nur noch Titika. Ich schick mal eben ein Stoßgebet nach oben....


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